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Bezeichnung/ Standort |
Stichworte für die Sehenswürdigkeit |
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Anleger
(Historische Aufnahme zu Beginn der 1960er)
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Kurze Einführung in die Ortsgeschichte:
880 Heberegister Kloster Werden, heute Stadtteil von Essen (Museum Düsseldorf) Sendinaon
(mhd= freier Platz oder /und Sandhügel) wichtig wegen der moorigen Landschaft Ma. Gogericht
Geschlecht der Droste-zu-Senden seit 15xx auf Hs Senden
Droste = münsterländischer, bischhöflicher Titel für Lehensherrschaft
1895-98 Bau des Dortmund-Ems-Kanals, Verbindung Dortmund zur Nordsee wegen Erz aus
Skandinavien
Ländliche Struktur mit Bauernschaften Gettrup, Schölling, Holtrup, Bredenbeck, Wierling und
Dorfbauerschaft. Handwerkliche Dorfgemeinschaft mit Kirche seit 1050
Gemeinde: Kreis Coesfeld 1.1.1975 davor Lüdinghausen, 20.245 Einwohner
Ortsteile Ottmarsbocholt 3.387, Bösensell. 2.552, Venne 145, Senden 14.161 Einwohner
Berufspendler nach Münster und ins Ruhrgebiet
Alle Schulen außer Berufsschule am Ort.
6 Kindergärten und ein privater KG Pinoccio.
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| 2 |
Wohnhaus Palz
(gen. Stegehaus)
Münsterstr. 12
(Denkmal seit 25.03.1992)
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Wohnhaus mit älteren Bauteilen um 1835.
Bedeutendes Haus für die Sendener Ortsgeschichte u.a. ehem. Zollhaus zwischen dem Herzogtum
Berg (Preußen) und Frankreich vom Februar 1811 - November 1813
Die Knaggen am vortragenden Giebel (zum Kirchplatz) deuten auf eine viel ältere Bausubstanz-
Der heutige, betont städt. Eindruck ist durch die eindrucksvolle Reihung von Rechteckfenstern
an der Traufenseite bedingt. Der verputzte Bau unterstreicht diesen Stilwillen.
Mit der Brennerei und der Pfarrkirche bildet das Haus eine "Traditionsinsel" im
Ortsbild. Älter als die beiden anderen, macht es bewusst, dass die Geschichte Sendens weit
zurückgeht.
Zeugnis dafür ist u.a. auch der nebenanstehende Speicher.
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| 3 |
Brennerei Palz
(Hauptgebäude)
(Denkmal seit 25.03.1992)
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Bei der Brennerei handelt es sich um ein traufeseitig zur Münsterstraße errichtetes
dreigeschossiges Backsteingebäude incl. hohem Kellergeschoss. Die Giebelflächen sind durch
vier Lisenen (pfeilerartige Mauerstreifen) mit Rundbogenabschluss unter dem
Krüppelwalmdach gegliedert. Die Ecken sind nach Süden hin schwach gequadert. Die Fenster
im 2. OG sind mit Baumberger Sandstein, Sohlbänken und Fensterstürzen sowie Mittelstil
gegliedert. Darüber liegt je ein Entlastungsbogen.
Das Krüppelwalmdach wird durch profilierte Sparrenköpfe getragen und ist mit dunklen Pfannen
eingedeckt. Im Dachbereich südlich erhebt sich ein firstgleiches Dachhäuschen als
Ladenaufzug. Der Haupteingang ist an der Traufeseite eine ebenerdige schlichte
verbreiterte Tür mit Kämpferzone, darüber aufgehende Verglasung.
Die Nordseite des Gebäudes ist in Originalsubstanz noch fast vollständig erhalten; auch hier
auffällig das Giebelhäuschen mit den profilierten Sparrenköpfen im Bereich des Krüppelwalms,
auffällig auch die Lisenengliederung mit dem umlaufenden Putzband auf Backstein sowie die
Fenstergewände (Einfassung) im 2. OG aus Baumberger Sandstein.
Deutlich sichtbar das halb aus dem Boden herausragende Kellergeschoss. In diesem Bereich mit
vorspringendem Sockelband.
Westlich des Gebäudes erhebt sich ein achteckiger Kamin. Dieser verjüngt sich in den
oberen fünf Metern zu einem runden Kaminkopf.
Baujahr: |
| 4 |
Grabmal Prof. Haverkamp
(St. Laurentius Friedhof)
geb. 4.2.1864 Senden
gest. 1929 Berlin
(Denkmal seit 07.02.1989)
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Aus mehreren Steinquadern gefügte, übergiebelte, querrechteckige Relieftafel auf Sockel,
unter dem Giebelaufsatz durch Abschlussprofil mit Voluten Einrollung am Kapitel (Ionischer
Säulen) an den Enden abgeschlossen. Im Feld aufgeschlagenes Buch mit den Lebensdaten der
hier Bestatteten, von zwei knienden trauernden Engeln gehalten. Im Giebelfeld
Kreuzmedaillon zwischen Rosen und Eichenzweig. Das Grabmal ist offensichtlich von
Prof. W. Haverkamp für sich und seine Familie geschaffen.
Heute noch existierende Kunstwerke sind das Denkmal des Großen Kurfürsten an der Weserbrücke
in Minden, Medaillons in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche in Berlin, Bildtafeln in der
Lutherkirche zu Solingen, Kriegerdenkmale in Hiddingsel und Objekte in Potsdam und Dessau.
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Kath. Pfarrkirche
St. Laurentius
(Denkmal seit 22.01.1987)
(nebst Kirchenausstattung 2002)
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- Erste Erwähnung als Pfarrkirche 1188, doch aus der Kombination anderer Quellen bereits
110 Jahre früher, also ca. 1060.
- Heute Neugotische Backsteinbasilika mit vorgesetztem Westturm, erbaut 1870-78
- Entwurf Hilger Hertel d.Ä. (1831-90) Vorbild - sagt man - ist die Werner-Kapelle
in Bacharrach (seit 1787 Ruine) weil Chor und Seitenschiffe mit Apsidien ausgebildet sind und
nicht mit eine flachen Wand abschließen.
- Ausbildung in der Kölner Dombauhütte, seit 1857 in Münster (Erbauer des Turms der
Lambertikirche)
- Bauausführung: Architekt Franz Nordhoff (1842-1907), Münster. Weihe 16.9.1873,
Turm 1888-90.
- Vorgängerkirche ( aus dem 15. Jhh.) wurde abgerissen.
- Friedhof um die Kirche bis 1848 in Betrieb
- Sakristeianbau Anfang des 20 Jh.
Aus der Vorgänger Kirche übernommen:
- Im Chorpolygon an der Nordostwand spätgotische Sakramentsnische, hinter dem Altar
spätgotischer Sakramentsturm von Bernd Bunickman aus Münster aus Baumberger Sandstein
(Ende 15.Jhh.)
- In der Wand eingelassener Tabernakel.
- Großes hölzernes Kruzifix von ca. 1760/80.
- Orgel, 1854 aus der Werkstatt Laudenbach in Dülmen. Erweitert in der neuen Kirche um 11 Register ebenfalls
von Laudenbach.
- Vier Glocken:
- 1527 im Dachreiter "Angelus" Glocke mit der plattdeutschen Aufschrift: " o maria wilt uns vorwerven eine salighe uer in
unser sterven".
- und 1528 (gegossen von Wolter Wersterhues).
- 1732 (schlägt alle viertel Std.)von Johan Schweys gegossen und dem hl. Johannes geweiht.
- 1833 im letzten Krieg eingeschmolzen und 19751 ersetzt.
Auf dem Turm schmiedeeisernes Kreuz von Schmiedemeister Heimann, Senden.
Dreischiffiges vierjochiges Langhaus mit Arkaden und Rundpfeilern. Über den
Seitenschiffdächern offenes Strebewerk.
Im Osten anschließend Querschiff und Chor; die Querschiffarme wie der Chor mit quer rechteckigem Joch und 5/8- Schlussstein.
Vor den Rippen der Polygongewölbe im Chor Heiligenfiguren unter Baldachinen. Die Seitenschiffe setzen sich neben dem Chor
als Seitenchöre mit flachem Chorschluss fort. Qualitätsvolle ornamentale Raumausmalung der Bauzeit. Im Westen vor der
Turmwand Orgelempore und zugehöriger Orgelprospekt.
Das Marienfenstern in der nördl. Seitenkapelle stammt von Carl Hertel (Bruder des Baumeister), aus
Düsseldorf 1897 ebenso der Entwurf der fünf gr. Chorfenster.
Themen:
Mittleres Fenster: Eucharistie
Rechtes Fenster: "Mich erbarmt des Volkes"
Linkes Fenster: "Deine Sünden sind dir vergeben"
Josefsfenster in der südl. Seitenkapelle (1909) wurde ebenso von Friedrich Stummel entworfen wie die fünf großen
Chorfenster (1913) und von Derix, Goch aus Kevelaer gemalt.
olygonfenster des Querhauses und Turmfenster mit gleichzeitiger Grisailleverglasung (Malerei mit Grautönen), Langhausfenster
mit ornamentaler Blankverglasung.
Die Neugestaltung des Altarraums ( II. Vatikanum) Architekt König aus Dülmen. Altar (Kfd) und
Ambo (Bredenbeck-Wierling) wurde von Bildhauer Daubenspeck aus Emsdetten 1966 aus
Kalksandstein aus Savonier in Frankreich geschaffen.
Außen am Chorscheitel steinernes Kruzifix aus dem letzten Viertel des 19. Jh.
Westturm mit großen Fenstern an den drei freistehenden Seiten. Im hohen Freigeschoss jeweils drei schlanke Spitzbogenblenden.
Spitzer Turmhelm mit vier Ecktürmchen. Dazwischen nach allen vier Himmelsrichtungen Ziffernblätter.
Über der Vierung offener Dachreiter mit Groche. Der 30 Pfund schwere Hahn ist von Schmied W. Hansen aus Senden und
wurde von A. Hast, Senden, gestiftet.
Hölzernes Altarkreuz von 1870 (zeitw. Wegekreuz bei Twissel)
Pieta von Prof. Wilh. Haverkamp, Senden.
Statue der St. Anna, Patronin der Kfd, von Bildhauer Alexander Frerichmann aus Senden.
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Pastorat
(Außenwand und Dachflächen)
Schulstraße 10
(Denkmal seit 25.10.1989) |
Das Pastoratsgebäude ist ein zweigeschossiger Massivbau mit Krüppelwalmdach.
Fünf mal drei Achsen, Geschosstrennung durch umlaufendes Gurtgesims. In der Mittelachse der Traufeseite über Freitreppe
erreichbare Tür mit Chronogramm 1835.
Vorkragung des Gurtgesimses und reliefviertes Feston (Blumengewinde - Ornament) mit dem Obergeschoss-Fenster zu
einem Mittelmotiv verbunden.
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Bürgerpark / Stever
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Mit der Anlage des Bürgerparks wurde im Mai 1982
begonnen und zur gleichen Zeit wurde auch der Fleiten Terro von Hans-Joachim Lucht, Senden,
aufgestellt. Bis 1982 Garten und Hofgelände des Pastorats.
Steverregulierung 1975, Hs Rorup
(Ausgrabung Arch. Arbeitskreis) |
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Ev. Gemeindezentrum
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Bj. 1990-92, Einweihung 1. Advent 1992, Glockenguß März 1992 Glockengießerei Karlsruhe
(auch f. Dresdener Frauenkirche 2003)
Architekt: Hubert Ossenberg- Engels, Altena /Westf.
Orgel 8.5.1997, Orgelbauwerkstatt Dieter Noeske, Rotenburg a.d.Fulda
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Lebenshilfe
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Die Lebenshilfe Senden wurde 1974 gegründet und kümmert sich um die
Anliegen behinderter Menschen. Der erste Spatenstich für das vom Sendener Architekten
Klaus Kuhlmann entworfene Wohnheim fand am 28.Oktober 1998 statt. Im Januar
2000 zogen die ersten von 20 Bewohnern in "ihr" neues Zuhause ein.
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| 10 |
Friedenskapelle
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Bj. 1954-55, Einweihung 1. Advent 1955.
Architekt: Dipl.-Ing. Hans Tödtmann, aus Gütersloh
Orgel aus der Orgelwerkstatt Ott, Göttingen
heute Kunst- und Kulturinitiative (KuKi)
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Ostlandstraße
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Siedlung Kreissiedlungsverband Bj. 1956
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Haverkampstraße
Kriegerdenkmal
(Denkmal seit 02.09.1998)
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Das Kriegerdenkmal wurde von dem gebürtigen Sendener
Bildhauer Wilhelm Haverkamp 1909 zu Ehren der im Deutsch-Dänischen -(1866) und
Französischen - Krieg (1870/71) gefallenen Soldaten geschaffen. Es stellt den Erzengel
Michael, dem Schutzpatron des Krieges, mit Schwert, Schild und bekränztem Stahlhelm dar.
Im II. Weltkrieg sollte das ca. 500 kg schwere Bronzedenkmal eingeschmolzen werden. Auf
Intervention des damaligen Bürgermeistern konnte dies verhindert werden.
Die St. Johanni Bruderschaft initiierte 1958 die Errichtung der Umfassungsmauer mit den 16
Tafeln der gefallenen Soldaten und Vermissten beider Weltkriege (1914-18 und 1939-45).
Reich gegliederter Granitsockel, darauf Bronzefigur des Erzengels Michael mit Schwert,
Schild und bekränztem Stahlhelm. Die Figur signiert von 1909 Wilhelm Haverkamp, geb.
04.03.1864 in Senden.
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| 13 |
Haus Rönnebrink
(heute Kleingräber-Fuchs)
Münsterstr. 40
(Denkmal seit 08.10.1987)
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Kleiner, quer aufgeschlossener Fachwerkbau
(Ackerbürgerhaus) über Werksteinschwelle (Kofferhaus. Ein- bis eineinhalbgeschossig).
Krüppelwalmdach, altes Türblatt, rückwärtig zweigeschossiger Fachwerk-Anbau.
1967-1975 Wohnhaus und Werkstatt des Künstlers Paul Mersmann (1903 - 1975) aus MS- Sprakel.
Im Garten und vor dem Haus sind noch Kunstwerke des Künstlers zu sehen, die der griechischen
Mythologie entlehnt worden sind. Er starb in Senden am 10. März 1975 und wurde auf dem St.
Laurentiusfriedhof beigesetzt. Sei Grab schmückt eine von ihm geschaffenen Stele.
Die Errichtung des Gebäudes ist auf den Zeitraum Mitte des 18. bis Anfang des 19. Jh zu
datieren.
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| 14 |
Rathaus
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Die kommunale Neugliederung vom 01.01.1975 machte ein neues Gebäude für
die größere Verwaltung und den Rat erforderlich. Die Ausschreibung gewann am 27.05.1977 der
Architekt Hubert Goldmann aus Coesfeld/ Havixbeck. Das neue Rathaus entstand im Oktober 1980
auf dem ehemaligen Gelände der WCG und wurde am 15. Oktober 1982 mit einem Festakt
eingeweiht. Es ist das dritte Verwaltungsgebäude der Gemeinde nach Schloss Groß Schonebeck
(bis 1832), einem Fachwerkhaus am St. Laurentiusplatz (1832-1962) und und der heutigen
Musikschule (1962-82)in unmitelbarer Nähe des heute nicht mehr vorhandenen
Fachwerkgebäudes.
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| 15 |
Münsterstraße /Eintrachstr.
Rote Kreuz Häuser
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Zwei von der Ortskernsanierung verschont gebliebene
Ackerbürgerhäuser wurden nach einer "Rundum-Renovierung" am 22. April 1989 zum neuen
Domizil des DRK Ortsvereins. Die Häuser 15 und 17 in der Eintrachtstraße geben dem
Betrachter einen kleinen Eindruck, wie es früher im Dorf Senden ausgesehen haben könnte.
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| 16 |
Laurentiusbrunnen
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St. Laurentius- Statue
Der Hl. Laurentius ist der Schutzpatron der Kirchengemeinde. Die Statue wurde ca. 1380 aus
Silber getrieben und befindet sich seit 1914 im Landesmuseum in Münster. Die Nachbildung
gibt dem Brunnen seinen Namen.
Er wurde 1988 in Betrieb genommen.
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Niesdenkmal
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Nies un sin Fru
"Nies un Maricktrin " haben Mitte des 19.Jh. in Senden gelebt. Nies wurde wegen seiner
Streiche im Volksmund auch der "Till Eulenspiegel von Senden" genannt. Der niederdeutsche
Dichter Anton Aulke aus Senden hat sein Leben in dem Buch "Nies" und in Gedichten und
"Dönkes" für die Nachwelt erhalten. Anton Aulke (1887-1974) ist Ehrenbürger von Senden (1962).
Diese Bronzestatue wurde von Bernhard Kleinhans (1926 -2004) aus Sendenhorst zum Andenken an
diesen Sendener Schalk geschaffen und am 14.6.1985 aufgestellt.
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Hotel Niemeyer
(Denkmal seit 25.10.1989)
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Fachwerkhaus aus dem Ende des 18. Jhh.
Stattliche Fachwerkhaus von zwei Geschossen in Giebelstellung zur Herrenstraße. OG und Giebeltrapez auf Knaggen
(Winkelstützen) vorkragend. Giebelfassade zur Herrenstraße verschindelt. Traufenseite und Rückseite vollständig
verputzt.
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